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BUNTHOF RE| KULTIVIERUNG: Essbare Waldgärten

Der essbare Waldgarten besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern, sowie essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen als Unterpflanzung. Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzen- und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.
Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt.

Sympathiegarten Apfelbaum 360

Durch extensive Eingriffe benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtners dar.

Waldgartenprinzip

Meist wird ein Waldgarten in sieben Ebenen eingeteilt:
Hohe Bäume, die das Kronendach bilden, wie Walnussbäume, Esskastanien, Pinien oder Eichen
Halb- oder Niederstämme wie Äpfel-, Kirsch-, oder Quittenbäume
Sträucher, wie Beeren, Haselnuss oder Sibirischer Erbsenstrauch
Gemüse- und Kräuterschicht: Rhabarber, Rosmarin oder Liebstöckel
Rhizome- und Humusschicht, hier wächst Topinambur, Süßkartoffel oder Meerrettich
Bodendecker, wie kriechender Thymian, Cranberries oder Minze
vertikale Schicht, Kletterpflanzen, wie Kiwis, Brombeeren oder Weintrauben

Auch wenn es zunächst nach Wildnis aussieht, so sind Waldgärten das Ergebnis einer gut durchdachten Planung. So kann auf einer recht kleinen Fläche eine Vielzahl an Pflanzen kultiviert werden, die sich gegenseitig helfen. Eine mögliche Kombination auf kleiner Fläche, bei der sechs von sieben Ebenen genutzt werden, wäre die Folgende: als Halbstamm ein Apfelbaum, der auf der Sträucherebene locker von Felsenbirnen und Himbeere umpflanzt ist. Auf der Kräuterebene findet der Bärlauch im Frühjahr noch genug Licht und der Topinambur lässt sich unter der Erde nicht so schnell verdrängen, wie auch die Minze als Bodendecker, die sich im Frühjahr wieder ihren Raum erobert. Brombeeren sind halbschattige Waldrandzonen gewöhnt, auch wenn sich in einem Waldgarten eine dornenlose Variante empfiehlt.
Quelle: [www.cleanenergy-project.de] aufgerufen am 15.07.2018

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Text: www.cleanenergy-project.de
Fotos:
ArtGeneration, nof,  Waldgartenprinzip: EwigLernender in der Wikipedia aufgerufen am 10.08.2018,

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